Interkulturelles
Seit über 20 Jahren bewege ich mich auf internationalem Parkett, überwiegend in Asien. Die erste Vor-Ort-Erfahrung konnte ich im Rahmen eines Praktikums bei einer deutschen Medizintechnik-Firma sammeln.
Das Leben im aufschwingenden Vietnam Anfang des neuen Jahrtausends hat mich vom ersten Tag an begeistert – im quirligen Saigon (Ho-Chi-Minh-City) ebenso wie in kleinsten Dörfern in der Provinz. Dabei konnte ich die berührende Erfahrung machen, quer durchs Land Krankenhäuser und Kliniken zu besuchen – und war oft die erste westliche Ausländerin, der die Menschen begegneten.
Derart sensibilisiert für griff ich begeistert zu, als ich das Angebot hatte, meine Diplomarbeit über „Interkulturelle Kompetenz in der Nachwuchsförderung am Beispiel Siemens – Analyse des Aufenthalts von thailändischen, chinesischen, vietnamesischen und indonesischen Stipendiaten in Deutschland“ zu schreiben.

Im Rahmen des Heinz-Nixdorf-Stipendiums für Nachwuchsführungskräfte konnte ich nach Abschluss meines Studiums nach Vietnam zurückkehren (diesmal nach Hanoi), und mehrere Monate Vollzeit Vietnamesisch lernen. Im Rahmen des Praxisteils dieses Stipendiums lernte ich meine große Liebe kennen: Myanmar (Burma). Knapp drei Jahre leitete ich den Aufbau der Repräsentanz einer deutschen Medizintechnikfirma in Yangon (Rangoon). Militärdiktatur und blutig niedergeschlagene Protestaktionen, der verheerende Zyklon Nargis, sowie bitterste Armut konnten meine Liebe zu dem Land und seinen Menschen nicht schmälern, bis heute habe ich enge Verbindungen nach Myanmar – und hoffe, dass Diktatur und Bürgerkrieg eines Tages überwunden sind, und sich Frieden und Wohlstand nachhaltig entwickeln.
Insgesamt habe ich mehr als 10 Jahre vor Ort und in Projekten in Asien verbracht, neben Vietnam und Myanmar konnte ich auch längere Zeit in Indien und Thailand verbringen.
Danach war ich in einer globalen Rolle tätig und arbeitete in und mit internationalen Teams, unter anderem in USA, Europa, Australien, dem Nahen und Mittleren Osten.
Eine neue Erfahrung konnte ich während der Covid-Pandemie sammeln: ich hatte die Chance, in der Entwicklungszusammenarbeit tätig zu sein und Projekte im öffentlichen Gesundheitssektor zu leiten, unter anderem in Ghana und ein Jahr vor Ort in Südafrika.
Auch privat ist Reisen meine Leidenschaft – bis heute habe ich mehr als 60 Länder besucht.
Meine praktische Erfahrung ist untermauert durch ein Studium der Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien (Schwerpunkt: Südostasien), ein Stipendium für Nachwuchsführungskräfte zum Erwerb internationaler Handlungskompetenz, sowie zahlreiche Fortbildungen zu interkultureller Kompetenz und Regionalkompetenz (u.a. Südafrika, Japan, USA).
Wollen Sie und Ihr Team von meiner Leidenschaft für interkulturellen Austausch profitieren?
Überlegen Sie schon lange, wie Sie im herausfordernden internationalen Umfeld besser verstehen und so erfolgreicher sein können?
Hätten Sie gerne Erfahrungen und Empfehlungen für nachhaltige, zukunftsträchtige Geschäfte im Ausland, vor allem in Gebieten, die neu in den Fokus kommen?
Sprechen Sie mich gerne an.